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 Die Australische Wasseragame

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lunis88
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BeitragThema: Die Australische Wasseragame   Mi Dez 12, 2007 1:23 am

ie Australische Wasseragame (Physignatus lesueurii lesueurii)

Quelle Bild: www.reptilienshop-boehler.de


Ein besonders schönes gezeichnetes Tier ist die im südlichem Neuguinea und östlichem Australien verbreitete 'Australische Wasseragame'. Sie ist eine von über 300 Arten, der in ca. 30 Gattungen unterteilten Groß-Familie der 'Agamen' (Agamidae).

Die zu zwei Dritteln aus Schwanz bestehende und bis zu 80cm lange Agame besitzt neben ihrem wunderschönen Nackenkamm eine sehr ungewöhnliche dunkle bis schwarze Schläfenbinde und Querstreifen auf dem Rücken, wobei die Männchen kräftiger gefärbt sind.
Die tagaktiven Echsen lieben das Wasser und halten sich deshalb innerhalb der Waldgebiete stets an Flüssen und anderen Gewässern auf. Sie sind gute Schwimmer und auch Taucher und können eine beachtliche Zeit unter Wasser verbringen.

Um ihr Schuppenkleid nach dem ausgiebigen Bad zu trocknen klettern die Wasseragamen gern auf Ästen über dem Wasser und nehmen ein ausgedehntes Sonnenbad. Nachts begeben sie sich in Ihren teilweise selber ausgegrabenen Höhlen zur Ruhe. Die Umgebungstemperaturen betragen dabei etwa 25-28°C bei tage und 22-20°C nachts.

Zur Paarungszeit erhält das Männchen eine orange bis rötliche Zeichnung an Kinn und Brust. Nach erfolgtem Balzspiel bei dem das männliche Tier in schneller Folge imponierend seinen Kopf hebt und senkt und dabei dem interessiertem Weibchen seine rötliche Färbung präsentiert, kommt es zur eigentlichen Paarung. Nach erfolgreicher Befruchtung des Weibchens, legen Wasseragamen 3 bis 4 Wochen später etwa 8-12 Eier in ein vom Weibchen selber gegrabenes Brutloch.

Der Schlupf beginnt nach etwa 3 Monaten und die etwa 12cm langen Jungtiere graben sich aus der Erde heraus. In den ersten Lebenswochen fressen die späteren Gemischtköstler überwiegend Insekten.
Erst allmählich nehmen sie auch gern überreifes süßes Obst zu sich. Unsere Agamen bekommen sehr abwechslungsreiche Kost bestehend aus: Nestmäusen, Heimchen, Heuschrecken, verschiedene Obst- und Gemüsesorten sowie regelmäßig Kalk- und
Vitaminpräparate.

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